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Siemens PLM Software präsentiert NX 7.0 mit HD3D und Erweiterungen von Synchronous Technology

Neue Lösung bietet schnelle und akkurate visuelle Analysefunktionen

Köln, 16. Oktober 2009 - Mit NX 7.0 führt Siemens PLM Software erstmals die Technologie "HD3D" ein. Dabei handelt es sich um eine offene und intuitive visuelle Umgebung, mit der globale Produktentwicklungs-Teams alle Vorteile aus PLM-Informationen ziehen können. Zudem erleichtert HD3D erheblich den Entscheidungsprozess bei allen Konstruktionsfragen.

Auch auf dem Gebiet der Synchronous Technology wartet NX 7.0 mit Verbesserungen auf. Diese Technologie für CAD-, CAM- und CAE-Anwendungen hatte Siemens im vergangenen Jahr eingeführt. Mit ihr lassen sich eine Reihe typischer Produktentwicklungsaufgaben nun erheblich schneller abarbeiten und auch die Möglichkeiten, Daten aus Fremdapplikationen einzulesen, wurden beträchtlich erweitert. Mit dem Launch von NX 7.0 bauen wir unsere führende Rolle in Bezug auf Produktivitätsunterstützung weiter aus und fügen leistungsstarke Synchronous Technology-Funktionalitäten hinzu. Die Features rund um HD3D bieten die Möglichkeit, Daten von verschiedenen Quellen in einer innovativen Umgebung zu nutzen. Damit wird in der Produkt-Entwicklung ein neuer Standard bei der visuellen Analyse in, High-Definition’-Qualität gesetzt.

HD3D bietet eine Umgebung, mit der sich praktisch jede Art von PLM-Daten verarbeiten lassen. HD3D erweitert die Möglichkeiten von NX und Teamcenter. Die Technologie liefert alle Informationen, die Unternehmen in global verteilten und heterogenen Produktentwicklungsumgebungen brauchen, um Prozesse zu verstehen, zusammenzuarbeiten und Entscheidungen zu treffen. HD3D bietet einfache und intuitive Möglichkeiten, um Produktinformationen zu sammeln, zusammenzufügen und zu präsentierten. Diese lassen sich dann direkt für kritische Entscheidungsprozesse nutzen. Die Implementierung von HD3D in NX 7.0 ermöglicht den Anwendern, ein Produktdesign visuell zu hinterfragen und zu evaluieren. Dies geschieht auf der Basis von Daten aus Teamcenter oder NX. Diese können beispielsweise den Release-Status, Gewichtsbeschränkungen, Materialtypen, den Lieferstatus oder andere Bereiche beschreiben.

So ist es beispielsweise möglich, mit NX 7.0 einen Report zu generieren, in dem alle Teile aufgelistet sind, die sich derzeit in der Entwicklung befinden und als "termingerecht" oder "verspätet" gekennzeichnet sind. Das NX 3D-Modell des Produkts hebt dann alle Komponenten visuell hervor, die mehr als eine Woche hinter dem Zeitplan sind und daher Probleme bereiten könnten. Auf dem Bildschirm werden dann interaktive Tags angezeigt, die zu detaillierten Informationen führen. Bei Produkten, die durchaus tausende Teile umfassen können, ist ein solch visuelles Feedback sehr wertvoll. Eine derartig interaktive Arbeitsumgebung macht es unnötig, durch Stücklisten-Strukturen zu blättern und Status-Reports abzufragen. Manuelle Interpretationen, wo es Probleme geben könnte oder welche Aktionen angebracht sein könnten, gehören damit der Vergangenheit an.

 

Ausbau der Führungsposition mit Synchronous Technology

Dr. Ken Versprille, PLM Research Director beim Industrie-Analysten CPDA, bezeichnet die Synchronous Technology als "eine der herausragenden technischen Weiterentwicklungen bei der-3D Modellierung, die es innerhalb der vergangenen 20 Jahre gab". NX 7.0 setzt auf die Führungsposition bezüglich Modellierungsflexibilität und Produktivität mit weiteren Verbesserungen von Synchronous Technology auf. Sie zielen auf mehr Effizienz, eine bessere Wiederverwendbarkeit von vorhandenen Daten und auf eine breitere Interoperabilität mit verschiedenen CAD-Systemen von Fremdanbietern ab.

  • Schnellere Tools für geometrische Konstruktionen und Bearbeitungen beschleunigen eine Reihe von Aufgaben bei der Erstellung und Modifikation von Konstruktionen. Die Konstruktionsabsicht wird erkannt und geschützt, während etwas geändert wird, und verlässliches Editieren verhindert Update-Fehler und lange Aktualisierungs-Zeiten.
  • Leistungsfähige neue Synchronous Pattern-Fähigkeiten machen es unnötig, den ursprünglichen methodischen Konstruktionsansatz zu verstehen, wenn mit Fremd-Daten gearbeitet wird. Damit einhergehend bietet die Lösung erweiterte Möglichkeiten für Cut-, Copy-, Paste- und Mirror-Funktionen, die die Produktivität weiter erhöhen. Dadurch wird es einfacher, neue Konstruktionen aus alten Modellen zu erstellen. Dies spart erheblich Zeit und Kosten durch eine verbesserte Wiederverwendung vorhandener Daten.
  • Neue "Bereinigungs"-Funktionen ermöglichen das schnellere und leichtere Editieren von Modellen, die aus fremden CAD-Systemen importiert werden. Automatische und halbautomatische Routinen für die Erkennung von Verrundungen und Anfasungen bilden und erhalten Beziehungen zwischen den häufig vorkommenden Fertigungsfeatures. Gleichzeitig helfen automatische und manuelle Optionen für die Glättung von Geometrien sowie die Möglichkeit, segmentierte Geometrien zu verschmelzen, ungewollte Brüche zu entfernen und Inkongruenzen anzupassen.

Die Erweiterungen der Synchronous Technology NX 7.0 umfassen alle Aspekte von CAD/CAM und CAE. Besonders wirkt sich die Arbeit mit dem Programm auf die Produktivität von Entwicklungsabteilungen aus. Das betrifft vor allem Mitglieder des Konstruktionsteams, die mit CAD-Daten arbeiten, aber auch technische Berechner und NC-Programmierer. Diese nachgelagerten Abteilungen verwenden vorwiegend 3D-Modelle, die von anderen angelegt wurden oder von fremden CAD-Anwendungen kommen.

Die Synchronous Technology bietet eine Reihe neuer Möglichkeiten für CAE- und CAM-Anwender, die jetzt direkt CAD-Geometrien aus anderen Quellen nutzen können. Anwender können mit dem einfach zu nutzenden Interface von NX 7.0 3D-Modelle an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Dabei können sie sich voll und ganz auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren. Die Kombination von NX und Synchronous Technology schafft ein neues Modellierungsparadigma über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.

 

 

 

 

 

Mittwoch, 10.03.10

 

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